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v.l.n.r.: Andrea van Eijden, Carsten Osterloh, Jascha Buchweitz, Ulrike Witting, Thomas Scherer, Niklas Kämmerer, Ute Lampe-Hülsmann, Björn Vedde, Silas Osterloh (Kreistag), Meike Stegie, Jürgen Bundkiel, Ulf Dettmers
CDU Ovelgönne geht mit elf Personen für die Gemeinderatswahl an den Start
Die Ratsmehrheit soll mit einem breiten Kandidatenfeld verteidigt werden. CDU-Vorsitzender Carsten Osterloh führt die Liste an.
Die CDU Ovelgönne startet mit 11 Kandidatinnen und Kandidaten in die Kommunalwahlen am 13. September. „Wir freuen uns vor allem, unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern so ein breites Kandidatenfeld anbieten zu können“ betont Carsten Osterloh, der die Liste als Vorsitzender des Gemeindeverbandes anführt.
Mit Dieter Kohlmann hatte ein besonders erfahrenes Ratsmitglied bereits frühzeitig erklärt, in diesem Jahr nicht erneut zu kandidieren. „Mit ihm verlieren wir natürlich ein erfahrenes Ratsmitglied“ so Osterloh. Zugleich betont er, dass auch neue Kandidaten für eine Ratskandidatur gewonnen werden konnten. So habe man sehr breit gefächerte Kompetenzen anzubieten: von der Landwirtschaft, über die Selbstständigkeit und dem Handwerk bis zur Verwaltungskraft sind viele verschiedene Berufsfelder vertreten.
Auf den weiteren Plätzen folgen Meike Stegie (Oldenbrok), Jascha Buchweitz (Großenmeer), Niklas Kämmerer (Ovelgönne), Ulrike Witting (Oldenbrok), Ute Lampe-Hülsmann (Rüdershausen), Jürgen Bundkiel (Oldenbrok), Thomas Scherer (Strückhausen), Björn Vedde (Oldenbrok), Ulf Dettmers (Frieschenmoor) und Andrea van Eijden (Großenmeer).
Inhaltlich möchte die CDU vor allem die Angebote für Familien und Freizeit ausbauen, den Feuerwehrbedarfsplan umsetzen, gute Voraussetzungen für die lokalen Unternehmen schaffen und das Dorfleben durch eine Stärkung der Vereine unterstützen.
CDU Kreisvorstand: Wir stehen hinter den Landwirten
CDU-Kreisvorstand mit Dr. Padeken:
„Wir stehen hinter den Landwirten“
* Berufsstand darf nicht überfordert werden
* Vertrauen zurück gewinnen
„Die CDU Wesermarsch steht hinter den Landwirten und ihrem für unsere Region so bedeutsamen Berufsstand.“ So bringt der CDU-Kreisvorsitzende Björn Thümler, zugleich Landtagsabgeordneter und Minister, den Verlauf der jüngsten Kreisvorstandssitzung in Brake auf den Punkt. Als Gast konnten die Christdemokraten Dr. Karsten Padeken begrüßen. Er ist 1. Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Wesermarsch und Vorsitzender des Grünlandzentrums Niedersachsen/Bremen.
Breiten Raum nahm die Diskussion über die mutmaßlich fehlerhaften Nitratmessungen in Niedersachsen ein. „Hier hat die CDU-Landtagsfraktion inzwischen eine regelmäßigere Überwachung der relevanten Boden- und Messstellen erwirkt“, berichtet Thümler. Statt alle acht bis zehn Jahre wie bisher, sollen die Stellen künftig alle zwei Jahre überprüft werden. Außerdem dürfe darüber hinaus anlassbezogen überprüft und bei Bedarf ertüchtigt werden, so der Landtagsabgeordnete.
Im Hinblick auf die Novellierung der Düngeverordnung sei eine Prüfung auf Bundesebene erreicht worden, erläuterte Björn Thümler. Diese Prüfung befasst sich mit der Frage, ob die ermittelte potenzielle Nitratsickerwasserkonzentration auf Gemeindeebene zur Abgrenzung der Gebietskulisse Grundwasser herangezogen werden könne.
Landwirtschaft und Umweltschutz Hand in Hand
„Die Politik und auch die CDU muss ein Stück weit das Vertrauen der Landwirte zurück gewinnen“, räumte der Kreisvorsitzende ein. Deshalb werden die Landwirte nach den Vorstellungen der Christdemokraten eng in Entwicklung und Umsetzung des Überwachungsprogramms eingebunden.
Mit Dr. Karsten Padeken – schildert Thümler – seien sich die Kreisvorstandsmitglieder einig gewesen, dass Landwirtschaft und Umweltschutz Hand in Hand gehen müssten. Die Wesermarsch und Niedersachsen bräuchten eine fachlich fundiert arbeitende und umweltgerechte Landwirtschaft, von der die bäuerlichen Betriebe auskömmlich leben könnten und die die Versorgung der Menschen sicher stellt.
Die zahlreichen angedachten oder diskutierten Veränderungen bei Pflanzenschutz- und Düngemitteln, Tierwohl sowie Insekten-, Arten- und Klimaschutz könnten einen ganzen Berufsstand überfordern und in seiner Existenz gefährden, mahnt Björn Thümler auch im Namen des CDU-Kreisvorstandes. Hier müsse folglich eine Balance gefunden werden. Thümler fügt hinzu: „Das muss einher gehen mit mehr gesellschaftlicher Wertschätzung für unsere Landwirte, damit letztlich auch deren Kinder noch Interesse haben, die Bauernhöfe zu übernehmen.“
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